Von Stada
Tobias Günthör Group-CIO bei Fresenius
Zum Monatswechsel gibt es Neuigkeiten über einen prominenten Kopf der CIO-Szene: Tobias Günthör verlässt Stada und übernimmt zum 1. September die Rolle des Group-CIO bei Fresenius.
Von Nicolas A. Zeitler
Zum Abschied von Stada bedankte sich Tobias Günthör auf Linkedin, dass er in den vergangenen fünf Jahren „mit herausragenden Kollegen und Teams“ auf der ganzen Welt habe zusammenarbeiten dürfen. „Obwohl Technologie, Daten und digitale Innovation wichtige Teile dieser Reise waren, werde ich mich am meisten an die Menschen erinnern.“ Zuerst hatte „CIO“ über die Personalie berichtet.
Günthör war im Frühjahr 2021 von Schneider Electric zu dem Pharmaunternehmen mit Sitz in Bad Vilbel gekommen. Dort arbeitete er unter dem Titel „One Stada“ unter anderem daran, in einer gewachsenen IT-Landschaft Daten und Analyse unternehmensweit zu harmonisieren. Mit dem Projekt gehörte er 2022 zu den Finalisten beim Wettbewerb „CIO des Jahres“.
In seiner neuen Funktion wird Günthör laut CIO an Finanzvorständin Sara Hennicken berichten. Er solle die Rolle der IT als Wachstums- und Innovationstreiber stärken, so das Magazin. Seit dem Wechsel von Günthörs Vorgänger Ingo Elfering zu Philips in diesem Februar war der CIO-Posten bei Fresenius kommissarisch besetzt.
Das Dax-Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Homburg vor der Höhe erzielte 2025 einen Umsatz von 22,6 Mrd. Euro, das operative Ergebnis lag bei 2,6 Mrd. Zu dem Konzern gehören der Geschäftsbereich Fresenius Kabi, der unter anderem Ernährung für chronisch Kranke herstellt, und mit Helios Europas größter privater Klinikbetreiber. Außerdem hält Fresenius eine Finanzbeteiligung an Fresenius Medical Care, einem Anbieter von Dialyseprodukten. 178.000 Beschäftigte arbeiten für den Gesundheitskonzern.
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Tobias Günthör bleibt in der Gesundheitsbranche (Foto: privat).



