Komplexität vs. Effizienzdruck
Infor: KI porentief in Prozesse integrieren
Heterogene IT-Landschaften und isolierte Legacy-Systeme bremsen in der Industrie oft genau das aus, was CIOs liefern sollen: operative Exzellenz und echte Innovation. Auf der Hannover Messe zeigt Infor, wie eine Cloud-Architektur mit tief integrierter KI den technologischen Spagat zwischen ERP-Kern und Fertigungsebene auflöst.
Von Redaktion CIOmatch — Werbung —
Spielen wir mal Mäuschen bei einem typischen mittelständischen Maschinenbauer: Der Vertrieb hat gerade eine hochkomplexe Spezialvariante verkauft und in der Montagehalle herrscht erst mal kollektives Stirnrunzeln. Die Konstruktionsdaten hängen irgendwo im PLM-System fest, der Einkauf hat von den neuen Bauteilen noch nie gehört, und der Liefertermin war schon bei Vertragsunterschrift reine Lyrik. Kennen Sie als CIO so was aus dem Alltag? Die Abstimmung zwischen Entwicklung und Fertigung ist ausbaufähig. Man träumt von Liefertreue und schlanken Beständen, scheitert aber am digitalen Flickenteppich, der Prozesse eher stoppt als beschleunigt.
Hier verspricht Infor mit seinen CloudSuites den Befreiungsschlag. Die Idee: Ein ERP-Kern, der Spezial-Disziplinen wie Konfiguration (CPQ), Produktentwicklung (PLM) und Fertigungssteuerung (MES) nativ integriert. Wenn dann auch noch die Planung KI-gestützt läuft, verkürzt das im Idealfall die Durchlaufzeiten und nimmt den Stress aus der Halle. Infor will den Spagat zwischen Innovation und Effizienz meistern, indem sie die heterogene IT-Landschaft, die viele CIOs nachts wachhält, glattbügeln.
KI im Maschinenraum statt nur im Marketing
Dabei setzt Infor auf einen „KI-first“-Ansatz. Das bedeutet: GenAI und Agentic AI sind keine netten Gimmicks für die Firmen-Website, sondern stecken tief in den Abläufen. „Der entscheidende Unterschied liegt nicht darin, ob Unternehmen KI nutzen, sondern wie tief sie in die Geschäftsprozesse integriert ist. Erst dann entsteht echter Mehrwert“, sagt Andrea Comolli, Manager Strategic Accounts bei Infor.
In der Praxis heißt das: Weniger ungeplante Kaffeepausen für die Belegschaft, weil die KI-gestützte Instandhaltung meldet, bevor die Maschine kapituliert. Anstatt generische Baukästen mühsam passend zu feilen, liefert Infor vorkonfigurierte, branchenspezifische Plattformen für die Industrie. Über „Infor OS“ und einen eigenen Data Lake werden auch die unvermeidlichen Legacy-Systeme angeleint, damit die Datenintegration nicht zum jahrelangen Bastelprojekt ausartet.
Infor auf der Hannover Messe
Sie wollen wissen, wie das konkret aussieht? Auf der Hannover Messe zeigt Infor in Halle 15, Stand D17 Live-Demos, die den Weg vom ersten Kunden-Mausklick bis zum Service-Einsatz abbilden. Die Infor-Lösungen lassen sich an Anwendungsbeispielen erleben – natürlich auch mit Fokus auf KI. Zu erleben sind Referenzprojekte, etwa von GMM Pfaudler, einem Anlagenbauer für die Chemie- und Pharmaindustrie. CIOs können sich vor Ort ein Bild machen, ob Infor dem Anspruch gerecht wird, aus Insellösungen eine integrierte, intelligente Plattform zu formen.
Infor ist Partner von CIOmatch @ Hannover Messe 2026.
„Der entscheidende Unterschied liegt nicht darin, ob Unternehmen KI nutzen, sondern wie tief sie in die Geschäftsprozesse integriert ist“, sagt Andrea Comolli, Manager Strategic Accounts bei Infor.


